26.08.2019, 09.30 Uhr – 15.30 Uhr Bürgerhaus Güstrow

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in Mecklenburg-Vorpommern, wird die Bereitstellung von Angeboten der Suchthilfe im ländlichen Raum neue Konzepte erfordern. Informations- und Unterstützungsangebote im Bereich der Suchtprävention und Früherkennung müssen der geänderten Rezeption von Informationen sowie geänderter Lebensstile entsprechen.

Zahlreiche Ideen widmen sich dem Bereich Gesundheit und Pflege, zum Beispiel mit dem Ziel, dass Fachärzte mittels Telemedizin ihre Angebote ausbauen oder Assistenzsysteme älteren Menschen eine längere Unabhängigkeit daheim ermöglichen.

Die Suchthilfe in unserem Land wird sich in den nächsten Jahren umfassend erneuern und modernisieren müssen, will sie den Anforderungen der Zukunft gewachsen sein.

Es ist an der Zeit, auch Ideen für die Suchthilfe zu entwickeln, denn die Digitalisierung wird Änderungen in den bisherigen Kommunikationsformen, der Informationsbeschaffung und den Möglichkeiten, Unterstützung in schwierigen Lebenslagen zu erhalten, mit sich bringen.

Wichtig ist auch, dass die Beschäftigten in der Suchthilfe motiviert sind, die Herausforderungen der Digitalisierung annehmen und Künstliche Intelligenz (KI) nicht als Bedrohung ansehen. Das ist eine Aufgabe den Trägern entsprechende Strukturen und auch trägerübergreifende Angebote zu schaffen.

Programm

09.00 Uhr Ankommen

09.30 Uhr

  • Begrüßung und Grußworte des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit M-V

09.45 Uhr

  • „KI oder k.o. – Digitalisierung als Herausforderung für die Suchthilfe“
    Wolfgang Schmidt-Rosengarten, Hessisches Ministerium für Soziales und IntegrationLeiter des Referates Prävention, Suchthilfe (Referat V 4)

11.00 Uhr

  •  „Sozial braucht Digital! - Social Media ist mehr als Katzenvideos. Social Media kann digitale Brücken bauen."
    Benjamin Wockenfuß, Social Media Manager | Suchttherapeut

12.00 Uhr -13.00 Mittagspause

13.00 Uhr

  • „Computergestützte Frühinterventionen bei Sucht: Bisherige Erfolge und neue Ansätze der Forschung"
    Prof. Dr. Christian Meyer, Universitätsmedizin Greifswald, Institut für Sozialmedizin und Prävention

14.00 Uhr

  • Blu:Prevnet - innovativ - inspirierend – intensiv
    Jugend- und Präventionsangebote des Blauen Kreuzes

14.45 Uhr

  • Onlineberatung
    Jenny Trompler, Evangelische Suchtberatung Rostock gGmbH

15.15

  • Digitaler Ausklang

 


Informationen:

Tagungsort:
Bürgerhaus Güstrow, Sonnenplatz 1, 18273 Güstrow

Teilnehmergebühr:
10,00 € (inclusive Mittagsimbiss und Kaffee)

Teilnahmebedingungen:

Nach Eingang Ihrer unterschriebenen Anmeldung bei der LAKOST MV erhalten Sie eine Rechnung, die Sie bitte möglichst umgehend begleichen.
Anmeldeschluss ist der 15.08.2019.

Die Teilnehmer/innenzahl ist begrenzt. Mit dem Eingang der Zahlung gelten Sie als verbindlich angemeldet.

Bei Absagen nach dem 15.08.2019 oder Nichtteilnahme kann die Gebühr nicht rückerstattet werden.

Reisekosten werden durch uns nicht übernommen.

Anmeldung:

Tel.: 0385-7589490 oder per E-Mail: mraz@lakost-mv.de

Unterstützung:

Wir danken für die finanzielle Unterstützung durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit M-V

Hinweis:

Wir weisen darauf hin, dass Sie sich mit Ihrer Teilnahme damit einverstanden erklären, im Rahmen der Berichterstattung über die Veranstaltung auf Fotos zu erscheinen.

Kontakt

Landeskoordinierungsstelle für
Suchtthemen MV
Lübecker Str. 24 a
19053 Schwerin

Tel.: +49(0)385 785 15 60
Fax: +49(0)385 758 94 90
Mail: info@lakost-mv.de

Ansprechpartner