Suchtprävention beginnt im Alltag – das Projekt PEaS in M-V

Erste Erfahrungen mit Nikotin und Alkohol werden bereits mit  zwölf Jahren gemacht. In der Europäischen Schülerstudie zu Alkohol und anderen Drogen 2011 (ESPAD) wurde festgestellt, dass „bis zum Alter von  zwölf Jahren fast die Hälfte der Befragten bereits Erfahrung mit Alkohol gemacht hat.“ Weiterhin heißt es dort: „Für  21,2 Prozent der Jugendlichen lag das Einstiegsalter in den Tabakkonsum bei  zwölf Jahren oder früher“.

Aber: Je besser die Beziehung zwischen Eltern und Kindern ist,  desto größer ist der Schutz der Kinder vor problematischer Computernutzung oder zu frühem und riskantem Alkoholkonsum.

Eltern kommt somit in der Suchtvorbeugung eine bedeutende Rolle zu! Ihre individuelle Haltung zum Konsum von Suchtmitteln und ihre eigene Vorbildfunktion tragen wesentlich dazu bei, ob ihre Kinder einen verantwortungsvollen Umgang mit Suchtmitteln entwickeln können. Studien zeigen jedoch, dass nur knapp 1/8 der Eltern mit Ihren Kindern häufig über das Thema Alkohol reden.

PEaS greift dies auf und richtet sich an Eltern von Kindern in der Grundschule, die sich kurz vor dem Schulwechsel und vor der Pubertät befinden. Diese Zeit ist geprägt von Veränderungen, Unsicherheiten und Neuem - für Eltern und Kinder.

„Die Eltern sind der wichtigste Ansprechpartner für die Heranwachsenden – wichtiger als Lehrerinnen und Lehrer. Es ist der richtige Ansatz, die Eltern zu stärken und ihnen die notwendige Hilfe zu geben“, sagt Manuela Schwesig, Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales.

Vielfach probieren Kinder in dieser Lebensphase das erste Mal Zigaretten und Alkohol. Häufig ziehen sie sich auch zurück und sitzen zu lang am Computer oder vor dem Fernseher. Durch PEaS erhalten Eltern Antworten auf ihre Fragen, hilfreiche Informationen und können sich mit anderen Eltern austauschen.

„Eltern sind bezüglich. dieser Themen oft verunsichert und in Sorge. Wir können ihnen mit PEaS ein Kursangebot machen, dass sie in ihrem Wissen und in ihrer Handlungskompetenz stärkt, um ihre Kinder in diesem Lebensabschnitt gut begleiten zu können.“ betont Jana Micera, Projektkoordinatorin bei der Landeskoordinierungs­stelle für Suchtvorbeugung. Wir danken dem Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales sowie der AOK Nordost für die freundliche Unterstützung.

http://lakost-mv.de/peas-peer-eltern-schule

Projektkoordinatorin:

Jana Micera
Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung MV
Lübecker Str. 24 a, 19053 Schwerin
Tel.: 0385/7851560
micera@lakost-mv.de
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