Neue Arbeitshilfe "Teilhabe älterer suchtkranker Menschen"

Wie können Mitarbeitende suchtkranke ältere Menschen so gut wie möglich begleiten und behandeln?

Diese Frage beschäftigt heute viele Fachkräfte täglich, in der Altenhilfe und der Suchthilfe gleichermaßen. Dennoch wird der riskante oder abhängige Konsum von Alkohol, Tabak oder Medikamenten in nicht wenigen Einrichtungen als Randthema behandelt. Dabei können die Folgen, beispielsweise von übermäßigem Alkoholkonsum, schwerwiegend sein: Von erhöhter Sturzgefahr und abnehmenden geistigen Fähigkeiten, bis hin zu Organschädigungen und einer Wirkungsverzerrung von Medikamenten.

Um den Bedürfnissen der Betroffenen gerecht zu werden, sind sowohl die Suchthilfe als auch die Altenhilfe auf sensibilisierte, gut ausgebildete und engagierte Mitarbeitende angewiesen. Und mehr als das: Zwischen beiden Arbeitsfeldern ist ein Austausch notwendig. Die Fachbereiche müssen nicht einfach nur voneinander wissen; sie müssen voneinander lernen.

Experten des Gesamtverbands für Suchthilfe e.V. – Fachverband der Diakonie Deutschland (GVS) und des Deutschen Evangelischen Verbands für Altenarbeit und Pflege e.V. (DEVAP) haben eine Broschüre erarbeitet, um insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Suchthilfe und Altenhilfe anzuregen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Aspekt der Teilhabe. Die Handlungsorientierung steht jetzt als Download im PDF-Format sowie im EPUP-Format (als E-Book) zur Verfügung.

Kontakt

Landeskoordinierungsstelle für
Suchtthemen MV
Lübecker Str. 24 a
19053 Schwerin

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Fax: +49(0)385 758 94 90
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