Aufwachsen mit Handy, Web 2.0 & Chats

Es ist nicht zu übersehen: Neue Medien verändern grundlegend die Kommunikation in Schule, Beruf und Freizeit. Ihre Möglichkeiten sind für Kinder und Jugendliche zur Selbstverständlichkeit geworden. Die neuen Kommunikationsmittel fördern Autonomie und flexible Selbstorganisation. Im Umgang mit den Neuen Medien sind sie den Erwachsenen nicht nur gleichgestellt, sondern oft auch überlegen.  

Mediensucht, Computersucht, Computerspielsucht, Onlinesucht, Internetsucht oder Internetabhängigkeit - das alles sind Begriffe für Suchtformen, die im Zuge der Verbreitung der neuen Medien aufgekommen sind und die sich in ihrer Symptomatik ähneln. Aber wie groß ist das Suchtpotential? Neben den Möglichkeiten und Chancen, die sich durch die Nutzung von Computer und Internet für uns ergeben, zeigen sich zunehmend auch Risiken und Gefährdungspotentiale.  

 Nicht das Medium sondern die spezifische Tätigkeit die exzessiv ausgeübt wird, wird dann zum Problem.   stilistische Darstellung Internet und Mensch-Ärger-Dich-Nicht-Figuren

SchülerVZ, Facebook, YouTube u.a. bieten jungen Menschen die Möglichkeit, selbst gestaltete Inhalte zu veröffentlichen. Oft sind sie von der Idee und der Chance fasziniert, erkennen jedoch sehr häufig nicht die damit verbundenen Gefahren.  

Jugendliche bewegen sich in virtuellen Welten, den so genannten Online-Rollenspielen. Marktführer ist hier „World of WarCraft".  

Foto: Stephanie Hofschlaeger, http://www.pixelio.de 

Auch Handys sind ein selbstverständlicher Teil der Lebenswelt von Jugendlichen geworden. Dabei geht es schon lange nicht mehr ums Telefonieren.  Trotz Computer und Internet bleibt für Kinder Fernsehen das am häufigsten genutzte und beliebteste Medium.  

 

Medienkompetenz - die beste Prävention  

Es ist die Aufgabe von Eltern, Lehrer/innen, Jugendarbeiter/innen & Erzieher/innen, Kindern und Jugendlichen den richtigen Umgang mit Medien zu vermitteln. Diese Medienkompetenz müssen Kinder und Jugendliche genauso erlernen wie Lesen und Schreiben.  

Die Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung MV möchte Sie fit machen, damit Sie gestärkt sind für die neuen und alten Herausforderungen der genannten unterschiedlichsten Medien.  

Wir bieten Elternabende, Vorträge oder Fortbildungen für Lehrer/innen, Jugend- und Sozialarbeiter/innen etc. zu den Themen:

  • Fernsehen
  • Handy
  • Cybermobbing
  • Communities
  • Mediensucht

Für inhaltliche und terminliche Abpsrachen wenden Sie sicht bitte an:

Birgit Grämke, Tel.: 0385/7851560
graemke@lakost-mv.de 

 

weitere Informationen auch unter: www.medienwissen-mv.de

Kontakt

Landeskoordinierungsstelle für
Suchtthemen MV
Lübecker Str. 24 a
19053 Schwerin

Tel.: +49(0)385 785 15 60
Fax: +49(0)385 758 94 90
Mail: info@lakost-mv.de

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