Analyse und Beobachtung diversen Modelle zur Schaffung eines regulierten Cannabismarktes

Am 1. Januar 2014 führte der US-Bundesstaat Colorado den weltweit ersten legalen Cannabismarkt ein. Seither sind andere US-Bundesstaaten dem Beispiel gefolgt (Washington, Oregon und Alaska). Kanada hat bereits angekündigt, im Jahr 2017 als zweites Land nach Uruguay Cannabis legalisieren und den Markt regulieren zu wollen. Parallel dazu haben das niederländische Toleranzmodell mit seinen Coffeeshops und das in einigen Teilen Spaniens verbreitete Modell der Konsumentenvereinigungen (Cannabis Social Clubs) weiterhin Bestand. In der Schweiz stehen Projekte zur Diskussion, welche verschiedene Ansätze betreffend der Zugänglichkeit von Cannabisprodukten zu therapeutischen und nicht-therapeutischen Zwecken vorsehen.
Sucht Schweiz hat es sich zur Aufgabe gemacht, die diversen Modelle zur Schaffung eines regulierten Cannabismarktes zu beobachten und zu analysieren und damit einen Beitrag zu einer sachkundigen Debatte zu leisten. Dabei stützen wir uns auf Fakten, und weniger auf die Einschätzungen jener, die einen Wandel in der Cannabispolitik ablehnen oder befürworten.
Die ersten beiden Ausgaben unseres Berichts wurden mehr als 8000-mal heruntergeladen und sie wurden auch in Frankreich und Deutschland aufgegriffen, was darauf hindeutet, dass Bedarf an Aufklärung zur Thematik besteht. Die dritte Ausgabe mit dem Titel "Regulierung des Cannabis-Markts: von A (Anchorage) bis Z (Zürich)" soll erneut diesem Bedarf gerecht werden.

Frank Zobel, Vize-Direktor ad int. und Marc Marthaler, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Sucht Schweiz

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